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André Riehl

 

Ihr Fachjournalist und Tester für:   

 

Verbraucherjournalismus, speziell für die Bereiche Shopping, Service,

Kundendienst, Touristik/Hotel, Gastronomie, Luxusgüter, Automobil,

 

  TK, Mode, Messen. 

 

Recherche & TV-Produktionen rund um das Thema Service und Shopping.

  Spezialisiert auf Einsätze im Ausland.

 

*Test mit versteckter Kamera für RTL und Sat1


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TV-Reportagen:

André Riehl testet exclusiv für RTL im Ausland. Lesen sie den ganzen Artikel hier:

 

Preisvergleich im Nachbarland lohnt sich!

Ein Golf ist ein Golf ist ein Golf. Denkste! Dreimal das gleiche Modell, aber drei verschiedene Preise dafür. Wie ist das möglich? Wir starten in Aachen im Grenzgebiet zu Belgien und den Niederlanden. Mit einem Lockvogel. Der ist Testkäufer für Autos und Elektronikartikel. Vor versteckter Kamera tut er so, als wolle er ein bestimmtes Golfmodell kaufen.

Der Aachener Verkäufer holt seine Unterlagen mit den Listenpreisen. Unser Mann erwartet das erste Angebot. Es geht um einen VW Golf Trendline, das Basismodell mit Grundausstattung, 5-Gang-Getriebe, 1,4-Liter-Hubraum, 80 PS. Klare Ansage des Autoverkäufers in Aachen: Der Wagen kostet laut Preisliste des Herstellers in der Grundausstattung 16.300 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Kurz darauf fahren wir von Aachen aus gerade mal 17 Kilometer über die Grenze nach Heerlen. Unser Testkäufer will für das identische Golf-Modell ein billigeres Angebot, ohne dafür handeln zu müssen. Auch der Verkäufer in Heerlen hat die Preise nicht im Kopf. Also schlägt er in seiner offiziellen Preisliste nach, kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis als sein Kollege in Deutschland. Plus Mehrwertsteuer würden wir im niederländischen Heerlen einen Endpreis von 15.244 Euro zahlen. Im Vergleich zum Kaufpreis in Deutschland hätten wir mehr als 1000 Euro gespart.
Wir fragen bei unserem Testkäufer nach. Warum bekommt er den gewünschten Wagen im Ausland sofort billiger angeboten als in Deutschland, ohne dafür groß feilschen zu müssen? "Der Händler in Deutschland hat eine ganz andere Preisvorgabe vom Werk. Die ausländischen Händler können einen ganz anderen Preis mit dem Importeur ausgehandelt haben, den sie dann an den Kunden weitergeben können," erklärt Testkäufer André Riehl.

Von unserem Ausgangspunkt Aachen gehen wir wieder auf die Autobahn. Diesmal nach Belgien. Nur 12 Kilometer sind es bis Eupen. Und dort wieder rein zum Autohändler. Wir sind gespannt: Unser Testkäufer will den gleichen Wagen noch billiger bekommen, ohne dafür zu handeln. Der Verkäufer zieht ab in sein Büro. Wir sind gespannt, welchen Preis er uns nennen wird. Zur Erinnerung: 16.300 Euro sollte der Wagen zwölf Kilometer entfernt in Deutschland kosten. Das identische Modell in Belgien gibt es für nur 14.994 Euro. Das ist weit unter Listenpreis - ohne dass wir gehandelt hätten! Wir sparen hier mehr als 1.300 Euro.  

Wir gehen erneut mit versteckter Kamera zum Fachhändler in Aachen. Als der Händler von den günstigeren Angeboten im Ausland erfährt, bessert er kurzerhand seinen Preis mit einem ordentlichen Rabatt nach. Auf einmal soll der Wagen nur noch 14.800 Euro kosten. Das wäre dann das günstigste Angebot für heute. Der deutsche Händler will den deutschen Autokäufer offenbar im eigenen Land halten.
Unser Fazit: Grundsätzlich ist das Auto im europäischen Nachbarland billiger zu bekommen, aber es lohnt sich immer wieder, den deutschen Händler mit Preisinfos aus dem Ausland zu konfrontieren. Vielleicht ist ja dann auf einmal ein Schnäppchen drin.

  

Projekt/Aufgabenstellung:

 Recherche im Internet sowie vor Ort

Locationscouting

Dreh mit versteckter Kamera

Befragung mit offener Kamera

Analyse der Fakten

Dokumentation/Bericht


 

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